Ich habe ja schon über das Verschlüsselungsprogramm TrueCrypt und wie ich damit mein Backup sicher online speichere, berichtet. Das Programm ist echt super. Nur einen Nachteil hat es: Jedes Mal wenn jemand meiner Dropbox-Einladung folgt und ich 250 MB Extraspace zur Verfügung habe, muss ich einen komplett neuen TrueCrypt-Container erzeugen und über meine Winzleitung drei bis vier Tage lang neu hochladen. TrueCrypt bietet keine Möglichkeit den vorhandenen Container zu vergrößern.
Nach einer Internetrecherche bin ich, über ein paar Foren, auf das Tool extcv gekommen, welches dieses Problem löst.

Zwei kleine Hürden müssen aber genommen werden, bevor ihr anfangen könnt: Man benötigt TrueCrypt 6.2a, aktuell (und damit an den üblichen Stellen downloadbar) ist momentan 7.0 . Aber auch hier hilft Google. Ich hab meine Version von Caschys Seite bekommen. Desweiteren muss, damit die automatische Vergrößerung funzt, die Partition im Container NTFS formatiert sein. Ist dies noch nicht der Fall, hilft der Konsolenbefehl "convert.exe x: /FS:NTFS" und Admin-Rechte weiter.
Die alte Version braucht nur entpackt zu werden und kann portable benutzt werden (die von Caschy ist es ja eh schon). In das TrueCrypt-Verzeichnis kann dann einfach die extcv.exe hinein kopiert und gestartet werden. Wer auch mit Dropbox arbeitet, muss in der entpackten TrueCrypt-Version natürlich noch drauf achten, dass der magische Haken "Zeitstempel für Containerdateien beibehalten" gesetzt ist, ansonsten wird trotz der ganzen Mühe die ganze Datei neu hochgeladen.
Auf der ersten Seite ist dann der Pfad zum Container anzugeben.

Danach muss die Abfrage nach versteckten Volumes richtig beantwortet werden.

Nun folgt der normale Mountvorgang von TrueCrypt - also das Passwort eingehackt.

Als nächstes wird die neue Größe des Containers und der Partition definiert.

Danach geht's der Containerdatei an den Kragen - ihr könnt dem Schreibvorgang zusehen.

Und das war's auch schon. Meine neue Datei lädt gerade hoch. Der Zeitstempel ist immer noch irgend was im Mai und an der Dauer des Schreibvorgangs konnte ich erkennen, dass nur das letzte Gigabyte angehängt wurde. Auch ansonsten ist es ganz nett, wenn man nicht den ganzen Inhalt aus dem Container in einen neuen hinein schaufeln muss.


Vielen Dank für die Info :)
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